Socken

Ich wollte mich ja schon immer mal am Sockenstricken versuchen, jedoch gab es meist gerade andere Projekte – auch hatte ich durchaus Respekt vor Nadelspielen. 😀
Als mir dann im Frühling irgendwann ein Nadelspiel in metallic-lila in die Hände fiel, konnte ich nicht wiederstehen; das musste mit und wollte natürlich auch direkt benutzt werden. Also die schlauen Herren Google und Youtube befragt und eine ganze Weile nach verständlichen und simplen Anleitungen gesucht, bis mir dann das Sockentutorial von Elizza angezeigt wurde. Ihre Anleitungen fand ich stets sehr verständlich, weshalb ich mich kurzum dazu entschied, gleich mitzustricken. Da mir das Muster nicht ganz zusagte, habe ich es spontan in ein Zopfmuster umgewandelt – das finde ich bei Socken oft sehr hübsch.

Leider fiel auch ich dem Umstand zum Opfer, den einige Strickerinnen bestimmt nachempfinden können – nach dem ersten Socken standen zunächst andere Dinge an, und der zweite Socken geriet in Vergessenheit, bis ich zum Schluss nicht mehr wusste, was ich da eigentlich gestrickt hatte, und meine Mitschrift bezüglich Muster und jeweiligen Reihen natürlich unauffindbar war.
Nun ist es quasi Winter, die Temperaturen nähern sich dem Nullpunkt, und ich wollte unbedingt dieses Jahr das Projekt abschließen, also Reihen und Muster ausgezählt und endlich Socke Nummer 2 gestrickt. 🙂  Schade, dass es auch diese Wolle nur für kurze Zeit exclusiv bei Karstadt gab, doch dieses Mal hatte ich zum Glück in weiser Voraussicht zugeschlagen und ein paar Knäuel in verschiedenen Farben auf Vorrat gekauft – es werden nicht die letzten Socken dieser Art gewesen sein. Sie sind sooooooo weich und angenehm auf der Haut.

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Wolle: Schachenmayr St. Tropez Color, 50% Baumwolle, 50% Polyacryl
Lauflänge: 50g ~ 123m
Verbrauch: je 1 Knäuel pro Socke
Nadelstärke: 2,5mm

Für die Zukunft gelernt:
– Bündchen fester stricken (beim zweiten Socken gemacht)
– andere Abkettart ausprobieren: Meine Variante, elastisch abzuketten (2 rechts, dann beide rechtsverschränkt zusammen abstricken), steht hier zu sehr ab und zieht sich nicht genug zusammen. Bei Tüchern super, da die eh gespannt werden, hier nicht so super.

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Revontuli II

Fertig ist das gute Stück, vorhin in etwas Waschmittel gebadet und nun wartet es gespannt auf den trockenen Zustand.

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Das Grün ist im Original leuchtender und kräftiger; kommt auf diesem Bild leider nicht so gut zur Geltung – ein Foto vom Anfang mit besseren Farben findet sich hier.

Maße nach dem Spannen: 170cm x 70cm
Verbrauch: etwa 600m (ca. 1,5 Knäuel)

Revontuli

Schon lange wollte ich ihn stricken, nun hatte ich endlich mal die Muße dazu – den Revontuli von AnneM. Fertig ist er zwar noch nicht, aber mit Reihe 73 von 143 ist zumindest grob die Hälfte geschafft.

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Zum einen konnte ich mich im Vorfeld nie für ein Wollknäuel entscheiden, zum anderen muss ich gestehen, dass mir ein wenig vor den ganzen Rückreihen graute, die quasi nur aus linken Maschen bestehen. Nicht umsonst präferiere ich zur Entspannung eher Tücher in kraus-rechts-Gestrick. 😉
Jedoch strickt sich das Tuch so gut weg, dass mich die linken Maschen hier tatsächlich gar nicht stören. Achtet man auf die kleinen Abweichungen in manchen Reihen, ist es somit ein fantastisches Projekt für gemütliche, mit Serien gefüllte Abende.

Die Wolle selbst war das Geburtstagsgeschenk meines besten Freundes aus Rumänien – kuschelig weich und sehr schöne Farben.

Wolle: Madame Tricote Paris – Merino Gold Batik Design (30% Merino, 70% Acryl); 100g ~ 400m
Nadelstärke: 4mm

 

Pinguin Amigurumi

Eine gute Freundin von mir liebt Pinguine über alles. Nach langer Zeit rückt das Datum, an dem wir uns endlich wiedersehen, nun in greifbare Nähe, und somit muss auch ihr nachträgliches Geburtstagsgeschenk nicht mehr viel länger warten.

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Das Tolle ist, dass man ihn prima knautschen kann, also je nach Präferenz kugelig-runder oder etwas platter.

Maße: ca 8cm hoch, mit Flügeln ca 10cm breit
Häkelnadel: 3,5mm
Wolle: Schachenmayr Bravo Originals in schwarz und weiß, 50g  ~ 133m
DDR Schulgarn/Handarbeitsgarn in orange, 50g ~ 150m
Anleitung: Hier das englische Original. Da ich jedoch nicht erst einen Account für den Download anlegen wollte, habe ich diese französische Übersetzung benutzt.

Multnomah II

Fast ein Jahr ist es her, dass ich den Multnomah gestrickt habe und die Rohfassung frisch von der Nadel hier bloggte. Wer nochmal nachschauen mag, findet den Beitrag unter „Heißes Eisen„.

Eigentlich wollte ich das gute Stück ja direkt spannen, aber irgendwie fehlte es dann sowohl an Platz, Motivation als auch vermutlich an der Menge an Stecknadeln (es stecken jetzt gerade knapp 200 Stück im Teppich). Und so lag das Tuch dann rum, wurde von einer Ecke in die nächste verräumt, immer mit dem hohen Ziel, es alsbald fertigzustellen. Nun, nachdem ich bereits gestern ein Tuch gespannt und noch alle Materialien rumliegen hatte, bot es sich an, mich auch noch diesem Projekt zu widmen. Ich muss jedoch gestehen, dass der Hauptgrund „Prokrastination“ heißt. 😀

In gespanntem Zustand misst das Tuch nun sage und schreibe 2,30m x 1,07m! Die lauen Frühlingsabende können kommen, ich bin bald dafür gewappnet.

Details zur Wolle und Nadelstärke findet ihr im obengenannten ersten Post.

Batman

batman

Der Freund meiner Schwester ist ein großer Superheldenfan, ganz besonders von Batman. Daher lag es für mich nahe, ihn zu Weihnachten mit einem kleinen Batman zu überraschen. Nun bin ich auch endlich dazu gekommen, die Fotos zu sortieren, und hier ist das gute Stück.
Anleitung war eine Mischung aus Youtube und verschiedenen PDF’s und Fotos aus dem Internet, von mir zusammengebastelt und beim Häkeln nach persönlichem Gusto variiert.

Wolle: verschiedene Wollreste Häkelwolle, meist aus Baumwolle
Nadelstärke: 3,5

Drachenschwanz

Ganz frisch von den Nadeln, genauer gesagt vor nicht einmal einer Stunde abgekettet und Fäden vernäht, ist mein erster fertiger Drachenschwanz. Ein anderer liegt seit Jahr und Tag angefangen in meiner Kiste für „irgendwann mal fertigmachen“, da ich mit dem kurzem Farbverlauf der Sockenwolle nicht warm geworden bin, mich aber auch nicht dazu durchringen konnte, ihn wieder aufzuribbeln. Hat jedoch durchaus Geschenkpotential, da er an sich nicht schlecht ist, die Farben nur nichts für mich persönlich sind 🙂

Anders sieht es bei diesem Schätzchen hier aus:

drachenschwanz_anfangVor ein paar Tagen noch ganz am Anfang, muss ich sagen, dass er wirklich sehr schnell von der Hand gegangen ist.

drachenschwanz_klein

Ein prima Projekt, wenn man zwischendurch die Gedanken schweifen lassen oder Serien schauen will – kraus rechts ist doch immer wieder was feines, und dann auch noch ein Tuch, was mit wenigen Maschen beginnt und anfangs dadurch sehr schnell wächst. Für sowas bin ich ja immer zu haben^^ Ein bisschen mindless knitting muss zwischendurch auch sein.

Der Farbverlauf gefällt mir hier sehr gut, die Übergänge sind weich und fließend (ließ sich auf dem Foto leider nicht so gut darstellen wie in echt) und die Wolle ist kuschelig weich. Ich wünschte, ich hätte damals mehr davon gekauft – konnte ja keiner ahnen, dass es die nirgends im Internet zu erwerben gibt -.- .
Die kfb-Maschen hätte ich für meine Verhältnisse noch etwas lockerer stricken sollen, aber da das Grundmuster so einfach ist, werde ich damit bestimmt noch einmal etwas herumexperimentieren.

Wolle: Schewe Romantica, 100g/ca 290m
Verbrauch: 2 Knäuel
Nadeln: 3,5mm